Heute zeigen wir Ihnen das Projekt von Ryan Özer, Bachelor-Absolvent der Hochschule Bochum.
Infos zum Projekt:
Der Entwurf für das MAC Panamá versteht das Museum nicht als geschlossenes Gebäude, sondern als räumliche Erfahrung. Im Mittelpunkt steht die Bewegung, die Architektur, Kunst und Öffentlichkeit miteinander verbindet. Die Erschließung wird dabei nicht nur als funktionaler Weg verstanden, sondern als prägendes Element des Entwurfs.
Eine durchgehende Schlucht bildet das räumliche Rückgrat des Museums. Sie führt von der Stadt in das Gebäude, schafft Orientierung, Blickbeziehungen und Begegnung und verbindet die verschiedenen Bereiche zu einer fließenden Raumfolge. Die transparente Mitte wird von einer geschlossenen äußeren Schale gefasst. In den seitlichen Riegeln befinden sich die dienenden Funktionen wie Lager, Sanitärbereiche, Technik und interne Nutzungen. Dadurch bleiben die öffentlichen Räume offen, großzügig und flexibel nutzbar.
Die Materialität unterstützt den Kontrast zwischen Offenheit und Schutz. Die Terrakottafassade reagiert auf die intensive Sonneneinstrahlung und das tropische Klima Panamas, während die lichtdurchflutete Schlucht Leichtigkeit und Transparenz vermittelt. So entsteht ein Museum, dessen Qualität nicht nur in den Ausstellungsräumen liegt, sondern vor allem im Zusammenspiel von Bewegung, Raum und Begegnung.
