Heute zeigen wir Ihnen das Projekt von Isabella Wirrwar, Bachelor-Absolventin der Hochschule Bochum.
Infos zum Projekt:
Die Architektur setzt die Landschaft der Campi Flegrei auf dem Wasser fort und legt sich wie ein Tuch über die Bucht.
Sie formt eine begehbare Topografie, die zum Entdecken, Verweilen und Durchwandern einlädt und neue Ausblicke auf die Bucht von La Gaiola eröffnet.
Das Museum erzählt die Geschichte des Ortes und macht die natürlichen Formungsprozesse von Wind und Wasser räumlich erfahrbar.
So entsteht eine ruhige Architektur, die den Ort interpretiert, ohne in seine Landschaft einzugreifen.
Der Ankunftsbereich ist bewusst offen und nicht als abgeschlossener Raum gestaltet.
Man kommt an, kann sich orientieren, den Ort wahrnehmen und erste Exponate erleben,
ohne sofort in eine Richtung gelenkt zu werden.
FORSCHUNG
Der Forschungsbereich ist als großer, zusammenhängender Raum konzipiert
und wird als Arbeitslandschaft verstanden.
Höhenunterschiede strukturieren den Raum
und erzeugen ein räumliches Erleben von Absteigen und Auftauchen,
das an die Bewegung durch eine natürliche Landschaft erinnert.
MUSEUM
Vom Foyer aus hat der Besucher die Möglichkeit, entweder direkt die Ausstellung zu beginnen, das Café aufzusuchen oder sich zunächst zu orientieren.
Im Innenraum ist das Licht das zentrale Orientierungselement.
Natürliche Oberlichter durchdringen die Dachlandschaft und werden zu räumlichen Landmarken.
Sie ziehen den Besucher weiter – Raum für Raum – ohne eine Richtung vorzugeben.
Dunkelheit ist hier ein bewusstes Werkzeug. Sie reduziert Ablenkung, verstärkt Konzentration und isoliert die Ausstellung von der Außenwelt.
Am Ende des Museumsrundgangs wird man wieder ins Licht entlassen.
Der Dachpfad lädt dazu ein, die Architektur zu durchwandern und dabei immer neue Ausblicke auf die Küste, die Inseln und das Meer zu erleben.
Archipelago legt sich nicht über den Ort – sie folgt ihm.
Wie eine Landschaft, die weiterdenkt, was hier schon immer da war.