News 2020 08 10

Modeling Monday mit Archicad!

Modeling Monday mit Archicad!
Heute zeigen wir Ihnen die Abschlussarbeit von Sandra Wißmann, Absolventin der Hochschule Bochum.
Alle Bilder zum Projekt gibt es auf unserer Facebookseite.

Das Besucher- und Informationszentrum „funnel – Weg zur Natur“ liegt im Westen des Ortes Melchsee-Frutt. Das massive Gebäude aus Dämmbeton bildet mit seiner grauen Fassade eine Symbiose mit der umliegenden massiven Bergwelt. Auch innen bestimmt der Beton den Raum. Die Möbel sind im Gegensatz dazu aus dem Holz der Weiß-Tanne gefertigt, die in der Schweiz heimisch ist. Die Materialwahl ist angelehnt an die Geschichte der alpinen Architektur, in der meist mit dem Einsatz weniger Materialien, insbesondere mit Stein, Beton und Holz gearbeitet wird.Das Bauwerk wird wie eine Skulptur behandelt. Gezielte Einschnitte in der Fassade des Kubus dienen zur Belichtung der Innenräume. Dieser Entwurf bietet dem Besucher eine andere Sicht auf die Landschaft. Im Außenraum ist die enorme Weite der Natur allgegenwärtig. „funnel“ kanalisiert die Weitläufigkeit und gewährt nur zwei gezielte Ausblicke in die Landschaft. Die erste gerichtete Aussicht auf den Bergsee gibt der Innenhof (1) aus Richtung „Dempfelsmatt“ (1a) durch die mehrdimensionale Durchschreitung des Raums frei. Die Durchschreitung beginnt im Untergeschoss mit dem Einblick in die Gemäldeausstellung über die Bergregion Kerns des Malers Emil Schill. Anschließend erleben die Gäste beim Besteigen der Treppe einzelne Sequenzen von der Bergwelt durch den Zugang, der auf den Damm führt. Je höher man steigt, desto mehr wird der Blick auf den See gewährt.Der Innenhof ist Teil des Wanderwegenetzes und somit ein Bindeglied zwischen dem Weg vom Parkplatz „Dempfelsmatt“ und dem Wanderweg auf dem Damm (1b). Zudem dient der Innenhof als zentraler Aufenthaltsort für die Besucher und Wanderer. Hier ist das Café angebunden und die großzügige Treppe mit Sitzstufen lädt zum Pausieren ein. Der zweite Ausblick ist im Raum der Stille erlebbar, welcher ein Teil des Museums ist. Um diesen zu erreichen, durchschreitet der Besucher verschiedene Stationen, in denen die Bergwelt jeweils auf unterschiedlichste Art und Weise wahrgenommen werden kann: Innerhalb der Ausstellung (2) ist die Bergregion und deren sich schnell verändernde klimatische Bedingungen über die Oberlichter der Fassadeneinschnitte erlebbar. Außerdem lernt der Besucher in der Exposition die alpine Bergwelt, Gemälde und Skulpturen, die von Künstlern aus der Region Kerns stammen, kennen und bekommt einen ersten Vorgeschmack auf den Panoramaausblick im obersten Geschoss.Der Aufzug (3) im Teil der Dauerausstellung bringt den Besucher zu diesem Panoramaausblick. Während der Fahrt in das Obergeschoss wird die Entwicklung des Ortes und dessen künstlich angelegten Sees an die Innenwände des Aufzugs projiziert. Beim Verlassen des Aufzugs tritt der Besucher, in der Gegenwart der Ortsentwicklung angelangt, ins Freie (4) und wird der Naturgewalt visuell, akustisch und olfaktorisch ausgesetzt. Der Außenraum muss durchschritten werden, um in den Raum der Stille (5) zu gelangen.Dieser Raum bietet als Höhepunkt des Weges einen rein visuellen Panoramablick auf die malerische Bergkulisse mit dem Melchsee.

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