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Modeling Monday mit Archicad!

Heute zeigen wir Ihnen das Projekt von Anja Pieczkowski, Studentin der Hochschule Bochum. Modelliert in Archicad, animiert in Twinmotion!

Erkunden Sie dieses Projekt mit Hilfe der neuen Twinmotion Cloud in Ihrem Browser und testen Sie die neue Möglichkeit der Projektpräsentation von Twinmotion. 

Projektbeschreibung:

Bienen spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem. Sie tragen maßgeblich zur Artenvielfalt der Tier- und Pflanzenwelt und damit auch zu unserer Landwirtschaft bei. Daher ist das fortschreitend zu beobachtende Bienensterben nicht nur eine unmittelbare Bedrohung für die Natur, sondern wirkt sich in großem Ausmaß auch auf die Umwelt eines jeden Menschen aus.

Die Urbanisierung und der Wegfall landschaftlicher Flächen stellt eine maßgebliche Ursache für den Rückgang der Bienenpopulation da. Um diesen entgegenzuwirken, ist eine Weiterentwicklung der Gestaltung urbaner Lebensräume erforderlich. An dieser Stelle setzt das Projekt an.

Das Konzept besteht darin, einen Ort der Begegnung von Menschen und Bienen zu schaffen. Dieser bietet zum einen den Bienen einen Lebensraum inmitten der städtischen Architektur und dient zum anderen dazu, Bienen als Wesen erfahrbar zu machen und für die große Bedeutung der Bienen und die mit dem Bienensterben verbundene Gefahr zu sensibilisieren. Es wird ein Pavillon konstruiert, der in seiner Struktur Bienenwaben nachempfunden ist, um auch durch die optische Gestaltung die Thematik aufzugreifen und bereits aus der Entfernung betrachtet als Raum der Begegnung erkenntlich zu werden sowie die Aufmerksamkeit der Betrachter zu bündeln. Daher wurde eine organische Form für den Pavillon gewählt, die aus verschiedenen Hexagonen zusammengesetzt ist.

Innerhalb der einzelnen Hexagone befinden sich Nisthilfen für Bienen, die diesen ein Zuhause bieten. Die Nisthilfen sind mit Wildkameras ausgestattet, deren Bilder auf verschiedenen Paneelen innerhalb des Pavillons wiedergegeben werden. Auf diese Weise ist auch ohne den direkten Kontakt die Beobachtung der Bienen für Besucher möglich. Diese sollen in die Lage versetzt werden, Bienen direkt zu erleben und mehr über deren Lebensweise zu erfahren, um mögliche Berührungsängste zu reduzieren und Interesse für diese wichtigen Tiere zu wecken. Nachts wird eine rote Beleuchtung eingesetzt. Diese kann von Bienen aufgrund ihrer angeborenen Rotblindheit nicht wahrgenommen werden. Somit werden die Bienen dadurch in ihrem Tag und Nacht-Rhythmus nicht gestört, jedoch gleichzeitig eine angenehme Atmosphäre für den Menschen geschaffen.

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