Heute zeigen wir Ihnen das Projekt von Maximilian Hofmann, Bachelor-Absolvent der Hochschule Bochum.
Infos zum Projekt:
Ort/Gebäude:
Das zu bearbeitende Gebäude befindet sich im alten Zechengelände auf der Zeche Westerholt (Herten/Gelsenkirchen). Die Wäschekaue ist einer der Hauptgebäude der Anlage und Repräsentativ für die Industriekultur der Zeche.
Das Gebäude besteht aus zweit Teilen insgesamt. Die Wäschekaue, die unterteilt ist in Schwarz und Weißkaue und die Lohn und Lichthalle. Beide Teile werden mittels eines Treppenhauses verbunden. Gerade die Fassade sticht mit ihrer Ornamentik, Verspieltheit und Charm der Industriezeit heraus.
Entwurf:
Kern der Herausarbeitung war eine Transformation der Kaue zu einem Museum mit Zukunftsvisionen. Die erste Frage die man sich stellen muss dabei, was ein Museum zu einem Zukunftsmuseum macht. Am ende entscheidet schließlich die Ausstellung darüber, was das Museum beinhaltet und die Architektur erschafft vielseitige Räume um diese Ausstellen zu können. Flexibilität steht an oberster Stelle, um auf Entwicklungen schnell reagieren zu können.
Dabei entsteht ein Auditorium mitten in meiner Ausstellung. Dieses ist voll und ganz in den Museumsalltag integrieret und dient als Sammelpunkt, Veranstaltungsort, Ausstellungsfläche und Erschließung in den Keller.
Durch das neue Oberlicht entsteht eine komplett neue Atmosphäre und ein riesiger Raum mit LRH von 17m entsteht mitten in der Ausstellung.
Eine Messe Atmosphäre soll dort entstehen können, wo überall spannende Geschichten erzählt werden können, gleichzeitig Veranstaltungen laufen und die Besucher*innen frei entscheiden können, was ihnen zusagt.
Auf dem Dach erstrahlt ein neuer Dachgarten, der das volle Potenzial des Gebäudes ausnutzt. Dort wo früher die Natur zerstört wurde, ist ein Ort entstanden, wo die Natur ihren freien lauf nehmen kann.
Die Identität des Gebäudes nicht zu leugnen und verlieren, aber trotzdem neue Ideen hinzufügen war Kern der Herausarbeitung der alten Wäschekaue.