news 2022 02 21

Modeling Monday mit Archicad!

Heute zeigen wir Ihnen das Projekt von Florian Stelter, Student der Hochschule Bochum.

Erkunden Sie dieses Projekt mit Hilfe der neuen Twinmotion Cloud in Ihrem Browser und testen Sie die neue Möglichkeit der Projektpräsentation von Twinmotion. 

Alle Bilder zum Projekt gibt es auf unserer Facebookseite.

Projektbeschreibung:

Auch wenn durch Physik und Natur Architektur begrenzte Möglichkeiten hat, ist im digitalen Raum eine Veränderung der Elemente kein Problem. Die Baulücke in Brisbane wird im Entwurf mit simplen geometrischen Objekten ausgestattet. Diese werden erst durch das Verwenden eines Smartphones erweitert und vermischen sich zu einer interaktiven Installation, welche je nach Uhrzeit informativer Natur ist oder zur Vernetzung mit der Umgebung einlädt. 

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Durch das Bewegen des Smartphones wird ein Filter über die echte Struktur gelegt und es kann durch den Bildschirm eine andere Umgebung wahrgenommen werden. So ist es möglich, Objekte schwebend und der Physik trotzend darzustellen, oder Materialien und Texturen zu verwenden um optische Ausdrücke zu kreieren, welche sonst schwerer einsetzbar wären, bzw. schlechte nachhaltige Eigenschaften haben, wie beispielsweise Beton. Das heißt, es kann mit weniger Ressourcenverbrauch im echten Leben eine ansehnliche Architektur im Digitalen Raum geschaffen werden. 

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Der Vorteil von Mixed Reality zu Virtual Reality ist hier ganz klar die bleibende Haptik. Dadurch, dass die Grundstruktur in der Realität existiert, können die Treppen begangen und die Säulen berührt werden wobei der Nutzer ein direktes Haptisches Feedback erhält. Dies lässt die Digitalen Elemente mit der echten Welt auf gewisse Weise verschmelzen, was diese Art der Digitalen Realität interessant für Architekten macht. Das System könnte durch die Verwendung von VR-Brillen unterstützt werden. Dies würde jedoch die einfache Nutzung der Installation erschweren, wodurch sie nicht mehr für die breite Öffentlichkeit zugänglich wäre. Daher erscheint eine Nutzung per App vorerst ausreichend. 

Die Installation tagsüber verfügt über Informationen zu ausgestellten Pflanzen, welche erscheinen, sobald sich eine Person nähert. Dadurch können exotische Pflanzen detailliert gezeigt werden, ohne großen Aufwand und Instandhaltung. Abends ändert sich die dargestellte Fläche, um einen digitalen Raum zu bieten, in welchem sich Besucher an einem „Meinungs-Board“ austauschen und verewigen können.  Zudem werden beispielhafte Bewegungen von Objekten abgespielt, um die Möglichkeiten von Mixed-Reality in Gänze zu zeigen. Als Beispiel sieht ein Weg in der Realität solide aus, setzt sich durch den Blick durchs Handy jedoch erst Schritt für Schritt zusammen. Dieser Einsatz von Mixed Reality ließe sich weiterdenken, falls sich die Verwendung von Smartglasses durchsetzen sollte. Hier würde die Optik in der gesamten Welt durch Mixed Reality oder zumindest Augmented Reality beeinflusst werden und brächte Architektur auf ein neues Level.

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