news 2022 02 14.1

Modeling Monday mit Archicad!

Heute zeigen wir Ihnen das Projekt von Benedict Oberheid, Absolvent der Hochschule Bochum.

Alle Bilder zum Projekt gibt es auf unserer Facebookseite.

Projektbeschreibung:

Rathaus Greven – Repräsentation plus 

Der Entwurf ist aus dem geschichtlichen Kontext der Stadt Greven heraus entwickelt. Stadt und BürgerInnen identifizieren sich mit ihrer Industriekultur, dem Fluss Ems und der klassischen münsterländischen Bauweise mit Ziegeln. Diese Faktoren werden im Entwurf, für den Neubau eines Rathauses der Stadt Greven aufgegriffen. Um Stadt und BürgerInnen ein Rathaus zu geben, womit Sie sich identifizieren können. Wichtig dabei ist auch der neue Standort des Rathauses. Die Nähe zur Ems bietet eine gute Anbindung beider Uferseiten und bildet einen zentralen Ort zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt, vor allem für FüßgängerInnen und FahrradfahrerInnen. Die Gebäudekubatur ist eine Interpretation der Perspektive in die historische Innenstadt (östliche Uferseite), welche in Symbiose mit den Werkhallen der Gewebeindustrie (westliche Uferseite) steht. Der neue Standort des Rathauses bringt die Stadt „an das Wasser.“ Neue Freiräume zur Naherholung und Gestaltung der Freizeit finden an dem Rathaus einen Platz. Die Entwicklung einer Emspromenade mit Gastronomie, sowie Möglichkeiten zur Bewegung im freien sollen das Rathaus beleben. Feste auf dem Rathausplatz, der Sport im Sand, die Sonne genießen und im Café verweilen.

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Im Erdgeschoss ist der Haupteingang für Gäste und Angestellte des Rathauses. Nach dem Eintritt öffnet sich ein großzugiger Luftraum um die Menschen in Empfang zu neben. Sowohl repräsentativ als auch das „plus.“ Denn hier können am Abend kleine Konzerte stattfinden, um dem Gebäude auch nach 17 Uhr Leben zu geben. Das erste Obergeschoss steht im Sinne des „plus.“ Es ist vor allem der Nutzung durch die BürgerInnen bestimmt. Der Bürgermeister findet, symbolisch auf Augenhöhe der Bürger, ebenfalls in diesem Geschoss seinen Platz. 2.-5. Obergeschoss. Die Regelgeschosse sind für eine einfache Orientierung strukturiert. Vier bis sechs Ämter/ Verwaltungseinheiten teilen sich jeweils ein Geschoss, auch die Arbeitsplätze und Besprechungsräume werden geteilt/verteilt. Im mittleren Bereich sind Gemeinschaftsarbeitsplätze angeordnet. Durch den Skelettbau sind die Grundrisse in der Zukunft für eine Umgestaltung bereit, um für den stetigen Wandel der Stadt und der Ämter gewappnet zu sein. Das 6. Obergeschoss hat durch die Deckenhöhe eine besondere Qualität. Dieses Geschoss steht für die Zukunft der Stadt. Kinderbetreuung, Sitzungssäle, Fraktionsräume und Trauzimmer sind dort angeordnet. Für eine gute Belichtungsqualität ist in jedem der drei Gebäudeabschnitte ein großräumiger Lichtraum, welcher auch der Erschließung der einzelnen Geschosse dient. In der Fassadengestaltung wird noch einmal das Thema des münsterländischen Ziegelmauerwerkes aufgegriffen. Die umlaufenden Fassadenbänder werden immer wieder durch Teile von Filtermauerwerken strukturiert. Die Anordnung suggeriert eine Ansicht auf einen großformatigen Ziegelverband. Das lässt das Gebäude massiv erscheinen, wodurch es an Ausdrucksstärke und Silhouette gewinnt.

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