Modeling Monday mit ARCHICAD!

Heute zeigen wir Ihnen die Abschlussarbeit von Marc Bönig, Absolvent der FH Dortmund.

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Alle Informationen zum Projekt gibt es hier:

Athenaeum, Rio de Janeiro

Kontext
Ausgerufen als konzeptioneller, internationaler Architekturwettbewerb, soll in Rio de Janeiro, im Zuge der Ernennung durch die UNESCO zur Welthauptstadt der Architektur, ein Athenaeum entstehen.

Ursprung
Für das altgriechische Wort Athenaeum gibt es keine allgemeingültige, bautypografische Definition. Im Laufe der Baugeschichte wurde es fortlaufend neu interpretiert, lässt sich aber funktional grob in einen Ort für Kultur und Bildung zusammenfassen.

Ort
Im Küstengebiet des Stadtteil Flamengos, sollte unter Berücksichtigung der örtlichen, topografischen und klimatischen Gegebenheiten, das Athenaeum auf dem Wasser mit Anbindung ans Land entstehen. Eine Herausforderung, da Rio de Janeiro wie keine andere Stadt in Südamerika vom Anstieg des Meeresspiegels bedroht ist.

Konzept
Nach ausführlicher Analyse entstand auf einer 20.000 qm2 Fläche, ein 10.000 qm2 großes, schwimmendes Kultur- und Bildungszentrum mit erweiterten Freizeitmöglichkeiten. Das Athenaeum beinhaltet Ausstellungsflächen, Büros, Veranstaltungsräume, Workshop-Räume sowie eine Bibliothek und Restaurant/Bar.

Entwurf
Ein konzeptioneller Leitfaden der sich durch das gesamte Gebäude zieht, orientiert sich an der geometrischen Form der Ellipse. Sie findet sich wieder in den schwimmenden Plattformen, den Geschossebenen, sowie in einzelnen Räumlichkeiten. Das offene Erdgeschoss, ermöglicht den Zugang zum Gebäude als auch den Durchgang Land – Fährstation sowie direkten Zugang anlegender Segelschiffe. Auch die Obergeschosse zeichnen sich durch, eine offene Fassade und offene Grundrisse aus um möglichst einen 360 Grad Blick auf die Bucht von Rio zu ermöglichen.