Modeling Monday mit ARCHICAD!

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Heute zeigen wir Ihnen die Abschlussarbeit von Theresa Röper , Absolventin der FH Dortmund.
Alle Bilder zum Projekt auf unserer Facebookseite!

Alle Informationen zum Projekt gibt es hier:

Ein Krematorium hat zwei elementare Aufgaben: einerseits die Einäscherung der Toten und andererseits die Bereitstellung von geeigneten Verabschiedungsmöglichkeiten für Angehörige. Die Aufgabe war das Entwerfen einer angemessenen Umgebung für diese beiden Aufgaben.
Der Trauernde gelangt durch einen Waldweg zum Krematorium. Dieser wird durch eine Art Tunnel dargestellt, der sich durch die gesamte Anlage zieht und den Mittelpunkt und die oberirdische Verbindung aller Gebäudeteile darstellt. Er ist gestaltprägend für den Entwurf und begleitet den Trauernden vom Eingang bis zum Gang zum Friedwald.
Der erste Baukörper besteht aus der großzügigen Eingangshalle und dem Trauersaal. Durch verschiedene Elemente in der Eingangshalle ist sowohl ein Zurückziehen und Trauern möglich, als auch die offene Suche nach Kommunikation und Austausch. Angrenzend an die Eingangshalle liegt die Trauerhalle. Durch großzügige vertikal gestaltete Lichtbänder besteht ein dauerhafter Lichteinfall und bietet dem Trauernden einen Blick in den Wald.
Der zweite Gebäudekomplex beinhaltet die Kremation und die dazu gehörige Verwaltung. Sie erstreckt sich über zwei Etagen und ist durch eine separate Zuwegung zu erreichen. Durch das Untergeschoss ist die Kremation mit den anderen beiden Gebäuden verbunden. Mit Blick in Richtung Friedwald liegt das dritte Gebäude, das ausschließlich für einzelne Verabschiedungsräume konzipiert ist. Hier können die Trauernden im kleinen Kreis Abschied nehmen.